Herstellen von Interfaceplatinen
Bevor die Platine hergestellt wird, muss man zunächst seine Schaltung aufzeichnen und auf einem Stechboard testen. Nach erfolgreichem Test wir das Layout der Leiterbahnen mit einem Programm (z.B. Target oder Eagle, ...) erstellt. Mit Hilfe des Programmes lassen sich dann die Leiterbahnen auf eine Folie drucken.
Auf den Belichter wird die Folie mit den Leiterbahnen und darauf die Platine mit einer photoempfindlichen Schicht gelegt. Dort wo das Licht beim Belichten auf die Platine trifft wird eine Schicht, die die Platine beim Ätzen schützt, zerstört. An diesen Stellen wird das Kupfer beim nachfolgenden Ätzen komplett von der Platine entfernt. Hierdurch entstehen die Leiterbahnen. Nach dem Ätzen müssen noch die Bohrungen für die Bauteile angebracht und die Lötarbeiten durchgeführt werden.
Auf unserer Platine befinden sich PCF-Bausteine (Porterweiterungsbaustein und A/D-Wandler), die nun über den I2C-Bus durch ein Programm (z.B. Java) angesteuert werden können.
Arbeitsschritte beim Herstellen einer Interfaceplatine
Belichten:
Schwarz gefärbte Teile der Folie schützen die Platine (nicht im Bild) vor UV-Licht. An diesen Stellen bleibt das Kupfer beim Ätzen stehen und bildet die Leiterbahnen.
Ätzen:
rechts oben fehlt schon Kupfer und die Leiterbahnen sind gut erkennbar.
Platine nach dem Ätzen:
Nach dem Ätzen muss die Platine noch gebohrt werden, damit man die Bauteile durchstecken und anschließend verlöten kann.
Fertige Platine im Einsatz
Nach dem Auflöten der Bauteile kann die Platine über die serielle Schnittstelle eines PCs angesteuert werden. Die Platine verfügt über einen I2C-Bus mit Porterweiterungs- und einem analogen Baustein.

Fischertechnik Greifarm
Die Fischertechnikmotoren werden über einen ULN-Baustein mit dem notwendigen Srom und einer Spannung von 9 Volt versorgt.
Fischertechnik Transportband
Auf dem transportband befinden sich verschiedene Sensoren (Lichtschranke und Magnetsensor).
Kleine Experimentierplatine mit Schaltplan für Target







