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Demokratie erleben an der Adolf-Reichwein-Schule

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Am 28. und 29. Oktober 2025 stand die Adolf-Reichwein-Schule ganz im Zeichen der Demokratie: In vier spannenden und interaktiven Workshops setzten sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit Mitbestimmung, Zivilcourage und gesellschaftlichem Engagement auseinander.
Die drei BzB-Klassen mit insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler nahmen an einem ganztägigen Workshop des Trägers Arbeit und Bildung e.V. unter der Leitung von Dirk Netter und Julia Thiele teil. Koordiniert wurde das Angebot von Magdolna Bezerédy und Dr. Birgit Vollmar (AG Antidiskriminierung) im Rahmen des Workshops „Diskriminierung verlernen – Vielfalt erlernen“. In verschiedenen Übungen und Diskussionen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Themen wie Zivilcourage, Empowerment und politischer Teilhabe. Ein Rollenspiel zum Engagement im Alltag sowie ein Kurzfilm über Allyship regten zum Nachdenken und Austausch an. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Beirats Jugendhilfe-Schule der Universitätsstadt Marburg.
Auch die drei 10. Klassen der Berufsfachschule befassten sich – begleitet von Katharina Knodel (Respektcoachin) und Anna Schäfer – mit der Frage, was Demokratie im Alltag bedeutet. Im interaktiven Workshop „Demokratie erleben“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eigene Argumente für Mitbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung, klärten den Begriff Demokratie, diskutierten Gefährdungen demokratischer Strukturen und entwickelten Strategien, wie sie Demokratie aktiv leben und schützen können sowie selbst zum demokratischen Handeln dazu beitragen können.
Um die Auseinandersetzung mit dem Thema fortzusetzen, sind in den kommenden Monaten weitere Workshops sowie Theaterprojekte und Probenbesuche am HLTM geplant.
Auch die AG Antidiskriminierung unter der Leitung von Michaela Baumhäckel plant Workshops für interessierte Schülerinnen und Schüler. Beim kommenden Workshop „Gemeinsame Utopien für eine rassismuskritische Schule“ wollen wir Ideen entwickeln, was wir an unserer Schule verändern können, um Diskriminierung noch besser vorzubeugen und entgegenzuwirken. 
Die Schülervertretung (SV), die bereits aktiv in die Projekte eingebunden ist, plant außerdem die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft Demokratie. Interessierte Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, sich einzubringen und mitzuwirken – ganz im Sinne des Themas: Demokratie erleben, gestalten und weitertragen.
 

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