Die Erarbeitung und Vertiefung der zentralen Begriffe der Bilderfassung und der messtechnischen Kontrolle der erfassbaren Bilddaten stellt einen erheblichen Schwerpunkt medientechnischen Arbeitens dar. Dabei bietet die Bilderfassung mittels verschiedenster Scannertechnologien besonders gute Möglichkeiten Anwendungsbezüge herzustellen. Es werden die grundlegenden Verfahren der Bildbeurteilung behandelt, die Begriffe der Dichte, Transparenz und Opazität erarbeitet und in einen rechnerischen Bezug zueinander gebracht. Neben den verschiedenen Technologien zur Bilderfassung werden aber auch die erzeugten Daten analysiert und von den Schülerinnen und Schülern auf ihre Verwendbarkeit im Vorstufenbereich geprüft. Dabei stellen unter anderem die spezifischen Anforderungen von Print- und Non-Print-Produkten eine Grundlage zur Beurteilung der Daten dar. Bei der Planung des Unterrichts auf Grundlage der verbindlichen Lehrpläne sollen insbesondere neueste technische Entwicklungen und Technologien berücksichtigt werden.
Verbindliche Unterrichtsinhalte/Aufgaben:
Einfluss und Arbeitsweise verschiedener Eingabegeräte, Dialoggeräte und Ausgabegeräte auf die korrekte Aufnahme und Wiedergabe von Bildern (Scanner, konventionelle und digitale Kamera, Fototräger, Monitor, Drucker, Plotter, Belichter)
- Funktion
- Qualitätskriterien
- Auflösung
Möglichkeiten der messtechnischen Kontrolle und Abstimmung aller an dem Produktionsprozess beteiligten
- Geräte (Sensitometrie/Densitometrie, Farbmetrik, ColorManagement)
- Farbdarstellung
- Messtechnische Bestimmung
- Tonwertumfang
- Druckpunktzuwachs
- Farbumfang
- Farbräume
- Scantechnologien
- digitale Fotografie
Erkennen der spezifischen Anforderungen der Print- und Nonprintprodukte
- Tonwertkorrektur
- Auflösung
- Dateiformate
- Komprimierung