Produkte und deren Gebrauch sind selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens. „Gutes“ Design wird dabei oft als ebenso selbstverständlich hingenommen. Markenprodukte gehören zum Lifestyle, viel Geld wird in bestimmte Marken investiert - No-Name ist out. Aber wie entstehen diese Produkte? Welchen Prinzipien folgen Designer bei der Konzeption und Gestaltung von Produkten? Wie arbeiten Industrial-Designer in Betrieben?
Im Leistungskurs beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler zum einen mit den verschiedenen „Funktionen“ von Produkten – der praktischen, ästhetischen wie symbolischen Funktion. Zum anderen spielt der Designprozess – die Gestaltungspraxis in Form von Skizzen, Konstruktionszeichnungen und Modellen bis hin zum fertigen Produkt – eine wichtige Rolle.
Die Kursteilnehmer analysieren Produkte für verschiedene Zielgruppen, entwickeln Bewertungskriterien für „gutes“ Design, lösen „Funktions“-Probleme, entwerfen Konzepte für neue Produkte und verstehen aus der Geschichte des Produktdesign, wie unsere Designkultur entstanden ist.
Eine interessante Verbindung ergibt sich dabei auch zur Kunst, indem die Gestaltung von Plastiken und Skulpturen die Gestaltungspraxis ergänzt.