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Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
Die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (früher BVJ) richten sich an Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis, die bereits neun Schulbesuchsjahre absolviert haben. Sie bereiten innerhalb eines Schuljahres auf eine Berufsausbildung, auf eine Berufstätigkeit oder auf weiterführende Bildungsgänge vor.
In den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung geht es um Berufsorientierung, Berufsfindung, Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten sowie um allgemeine und berufsbezogene Bildung. Dabei soll auch die Entwicklung und Erweiterung der Sprachkompetenz in der deutschen Sprache insbesondere für Jugendliche mit Migrationshintergrund gefördert werden. Es geht um ganzheitliche Bildungsprozesse, bei denen allgemeine Bildung und berufsbezogene Qualifizierung eng miteinander verknüpft sind. In einer handlungs- und projektorientierten Didaktik und Methodik kommt der individuellen Förderung ein besonderer Stellenwert zu.
Ziel des Bildungsganges ist, Jugendliche im Übergang Schule – Beruf so zu qualifizieren, dass sie ihre beruflichen Neigungen und Interessen erkennen und in Ausbildung einmünden können bzw. dass sie ihre Voraussetzungen für Ausbildung und Beschäftigung verbessern können.
Die berufsbezogene Qualifizierung erfolgt im Bereich Metalltechnik und je nach Möglichkeit einer Grundlagenvermittlung im Bereich Holztechnik und Elektrotechnik
Die Jugendlichen erhalten im berufsbildenden Lernbereich ein Angebot an berufsbezogenen Basisqualifikationen und Qualifizierungsbausteinen, die mit Zertifikaten bescheinigt werden.
Der allgemein bildende Unterricht findet in den Fächern Deutsch, Politik/Wirtschaft, Mathematik, informationstechnische Grundbildung, und nach Möglichkeit auch in Englisch statt.
Die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung enden mit einer Abschlussprüfung.
Folgende Qualifikationen können erworben werden:
- der Abschluss der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung,
- der Abschluss der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung und ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Abschluss in Form des einfachen oder des qualifizierenden Hauptschulabschlusses.
In den EIBE-Klassen werden die Jugendlichen sozialpädagogisch begleitet mit:
- Gruppenangeboten, die soziale Kompetenzen fördern und Orientierungen in Alltag und Beruf bieten,
- der Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehern, Jugendhilfeeinrichtungen, Berufsberatung
- Bewerbungstraining und Hilfestellung bei der Praktikums- und Ausbildungssuche
- Berufswegeplanung und Entwicklung von Anschlussperspektiven
In den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung können Schülerinnen und Schüler von Gesamtschulen, Haupt- und Realschulen und Sonderschulen aufgenommen werden. Voraussetzung sind neun Schulbesuchsjahre und der Besuch der Klasse acht.
Die Anmeldung erfolgt in der Regel bis zum 30. April durch die Erziehungsberechtigten über die abgebende Schule. Der Anmeldung muss das letzte Schulzeugnis, ein Lebenslauf und ein Passbild beigefügt werden.
Gegebenenfalls werden Jugendliche und ihre Eltern auch zur Einzelberatung eingeladen.
Anprechpartner in der Schule
Herr Daniel
Herr Klein
Herr Hoffarth
Herr Peter
Herr Keil / Frau Becker
Die Unterrichtsarbeit in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung steht in Verbindung mit den Leitzielen des Schulprogramms der ARS, insbesondere mit Punkt 7.