Status: Nicht angemeldet!!!

AllgemeinesSchulprogrammVerwaltungAktuellEuropäische_PartnerschaftenEuropäische ProjekteSprachprojekteSchulprojekteH20 Water:_Health to Our World5-Länder-MatheprojektNorwegenSchwedenförderungBesuch in JaroslawlSchulformenBerufeNotebook-KlassenZertifizierungTechnologiefortbildungAbteilungsleiter und_FormulareUnterrichtsmaterialienSchulgemeindeFördervereinSchulische AktivitätenOrganisatorischesPartner und LinksKarriereportalGästebuchDefekter LinkLOGIN und LOGOUT

Suchen & Finden  
Datum: 04.02.12

Sie befinden sich hier:   / Europäische_Partnerschaften   / Europäische Projekte   / Schulprojekte   / H20 Water:_Health to Our World   

H2O

Informationen zum H2O-Projekt 

Das so genannte H2O-Projekt, das nachfolgend genauer mit seinen Zielsetzungen beschrieben wird,  befindet sich im ersten Jahr der Kooperation. Ein erstes Projekttreffen mit Austausch über Arbeitsergebnisse fand in Mirano/Italien statt, das zweite ist für den Monat April in Marburg geplant. 

Hier finden Sie Informationen zum ersten Projekttreffen in Mirano als pdf-Datei.

Die konkreten Ziele der Partnerschaft

Ein Schulprojekt mit europäischer Zielsetzung hat natürlich prinzipiell das Ziel bei Schülerinnen und Schülern Interesse, Toleranz und Wertschätzung für ihre europäischen Nachbarn zu entwickeln. Dieses übergeordnete Ziel streben wir über unser nachfolgend beschriebenes H2O-Projekt an.  

Konkret soll mit diesem Projekt ein erweitertes Bewusstsein für die Bedeutung und Notwendigkeit sauberen Wassers für die Menschheit in den unterschiedlichen Teilen Europas geschaffen werden. Ein besonderes Augenmerk soll dem Einfluss von Wasser auf die Gesundheit und Lebensqualität des Menschen dienen.  

Zu diesem Zweck soll zunächst eine Bestandsaufnahme der Situation in den beteiligten Ländern erhoben werden: Die Schüler informieren sich darüber wie in den verschiedenen Ländern (Trink-)wasservorräte verfügbar gemacht werden (öffentliche bzw. private Wasserversorgungssysteme, gesetzliche Hintergründe zu Trinkwasserqualität, Abwasserreinigung, Mineralwasser) und welche Faktoren die Qualität des Wassers und die Biodiversität in den aquatischen Ökosystemen beeinflussen. Zur Bestandsaufnahme nutzen die Schüler der unterschiedlichen Partnereinrichtungen sowohl laboranalytische Methoden und Freiland-Untersuchungen als auch Internet- / Literaturrecherche und Experteninterviews sowie Betriebsbesichtigungen. Sie erlernen an einem konkreten Beispiel eine Vielfalt berufstypischer Arbeitsmethoden. Dies geschieht  zum Teil durch eigenes Handeln, aber auch indem sich die Schüler der unterschiedlichen Nationen wechselseitig informieren und so den verschiedenen methodischen Schwerpunkten der beteiligten Schulen Rechnung tragen. Über den faktischen Aspekt hinaus soll den Schülern ein Zugang zum Thema „Wasser“ auf emotionaler Ebene vermittelt werden, hierzu dient die angestrebte Betrachtung von Kunst (Prosa, Lyrik, Musik, Bilder, …) Die transnationale Zusammenarbeit der Schüler zu oben genannten Aspekten schafft die Basis für Freundschaft und Toleranz und wirkt Fremdenhass und Rassismus entgegen. Eine Ausweitung all dieser Erfahrungen auf die Schulgemeinde soll durch schulinterne Veröffentlichung der Ergebnisse erreicht werden.      

Projektschwerpunkte:

koordinierende Schule (Adolf-Reichwein-Schule, Deutschland):

  • biologische und chemische Freiland- und Labor-Untersuchungen und Monitoring des Fließgewässers Lahn über den gesamten Projektzeitraum
  • Ermittlung der Biodiversität und beeinflussender Faktoren im Ökosystem Fließgewässer -
  • Erfahren der Bedeutung von Wasser für Naherholung am Beispiel Kanutourismus
  • Sammeln von Informationen über Trinkwasserbereitung, Abwasserbehandlung, gesetzliche Vorgaben hierzu in Deutschland  
  • Projektschwerpunkte des Partners 1 (Spojená škola s org.zl. SpoŠ a OA, Slowakei):  
  • Intensive Zusammenarbeit mit assoziierten Partnern wie nachfolgend aufgeführt:

Projektschwerpunkte des slowakischen Partners:

Über die Zusammenarbeit mit der Leitung des «National Park Slovenský raj« wird die theoretische Fachvorbereitung der Schüer und Lehrer sichergestellt; Schüler erhalten Zugriff auf nützliche Informationen. Der Gemeinderat („Ortvolksausschuss“) des Dorfes Hrabušice vermittelt die Kommunikation und die Benachrichtigung zwischen benachbarten Gemeinden ϋber das Projekt und seinen Ergebnissen. Da der Gemeinderat Zustimmungen und finanzielle Hilfen bei der Renaturierung von Flussökosystemen gibt, werden die Projektergebnisse direkt den Entscheidungsträgern als Entscheidungshilfen an die Hand gegeben Die Zusammenarbeit mit dem „Regional-Sanitätinstitut“ ermöglicht den Zutritt zu technischen Laboreinrichtungen, die in der Schule nicht zur Verfügung stehen; chemische Wasseranalysen werden so für die Schüler möglich. Im ersten Projektjahr wird die slowakische Schule den Schwerpunkt ihrer Arbeit in biologischen und chemischen Untersuchung der Wasserqualität des Flusses Hornad haben, hierzu sollen Felduntersuchungen sowie Laboruntersuchungen in den Laboratorien der Schule in Spišská Nová Ves durchgeführt werden. Die Slowakei, besonders die Region um Spisska Nova Ves, wo die Schule liegt, ist reich an verschiedene Mineral- und Thermalquellen, die oft Heileffekte haben. Deshalb möchten sich die slowakischen Partner im zweiten Jahr der Projektdauer mit solchen Mineralquellen beschäftigen, die nur lokal bekannt sind. Sie möchten sie chemisch und biologisch analysieren. Aufgrund dieser Analyse soll dann ihre Wirkung auf die menschliche Gesundheit beschrieben werden. Natürlich müssten diese Ergebnisse mit einem Arzt, bzw. einem Spezialist beraten werden. Dann, wenn der Effekt positiv und günstig wird, möchte die Schule ihre Arbeitsergebnisse publizieren und veröffentlichen über Podiumsdiskussionen, Bulletins, Präsentationen usw.

Projektschwerpunkte des Partners 2 (Gullmarsgymnasiet, Sweden):

 Am Gullmarsgymnasiet erhalten die Schülerinnen und Schüler regelmäßigen Laborunterricht in den Bereichen Chemie, Biologie, Physik und Umweltkunde. Ihre Fähigkeiten in diesem Bereich sind demzufolge gut entwickelt. Unsere Schule besitzt eine gute Ausstattung um unterschiedliche abiotische und biotische Umweltfaktoren in Labor- und Felduntersuchungen zu bestimmen. Seit mehreren Jahren bestehen gute Kontakte und Kooperationen mit verschiedenen Behörden, Kommunen, Wasseraufbereitungsanlagen, Kläranlagen, marinen Forschungsstationen und verschiedenen Industriebetrieben. Diese Kooperationen beinhalten sowohl theoretische als auch praktische Untersuchungen.

Die Schüler als auch die Lehrer haben infolge der beschriebenen Kooperationen ein umfangreiches Wissen über praktische Untersuchungsmethoden in den unterschiedlichsten Umweltrelevanten Feldern. Sie möchten diese Erfahrungen den Schulen der anderen Länder zur Verfügung stellen.  

Projekt-Schwerpunkte Partner 4 (Instituto Tecnico Industriale Statale „Primo Levi“,Italien):

  • Überwachung von Oberflächenwasser und Flüssen der Region: chemische und biologische Analyse.
  • Überwachung von Trinkwasser (Verfügbarkeit, Qualität)
  • Die Aufbereitungsverfahren von Oberflächenwasser, Kontrolle der chemischen und biologischen Parameter von Trikwasser-Aufbereitung.
  • Kontrolle und Verfahren der Aufbereitung von Abwassern.
  • Studium der Technik einer Trinkwasser-Aufbereitungsanlage in Venedig, der Kläranlage in Fusina – Marghera (Industriegebiet Venedigs) und des Labors zur Prozess-Kontrolle.

Diese Aktivitäten werden in Zusammenarbeit mit den folgenden Instituten und örtlichen Behörden unternommen: 

a) AQUAPROGRAM agency SRL  

b) Environmental Concillor of Venezia      

c) VESTA Spa (partnership of Venice  Municipality) 

d) HYLA SRL.

Die Produktion multimedialer Dokumente (CDs und DVDs für virtuelle Besuche); Besuche von Partnerschulen verschiedener Länder. Alle Aktivitäten und Endprodukte des Projekts werden in Zusammenarbeit mit Instituten und örtlichen Behörden erarbeitet.    

Auswirkungen der Partnerschaft auf die Teilnehmer und andere Beteiligte

Bei allen Beteiligten wird sowohl ein verantwortlicher Umgang mit der Ressource Wasser erzielt werden, als auch eine Bereitschaft sich für das Thema im privaten und öffentlichen Umfeld einzusetzen. Eine Erhöhung der Arbeitsmarktchancen für die teilnehmenden Schüler wird sich durch die verbesserten Sprachkenntnisse sowie die Bereitschaft mit Angehörigen fremder Nationen zusammenzuarbeiten ergeben. Die Teilnahme an den Projekttreffen und die dortige Verständigung in den Fremdsprachen bewirkt sowohl bei den Lehrkräften als auch bei den Jugendlichen eine Stärkung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen, die sich über die Projektphase hinaus idealerweise in Form einer gesteigerten Zivilcourage manifestieren wird. Toleranz und Wertschätzung für fremde Nationen und Kulturen werden durch die Einbindung der Projektergebnisse in die spätere Unterrichtsarbeit nach dem Projekt auch für die nicht direkt im Projekt mitarbeitenden Kollegen sowie die nachfolgenden Klassen erreicht.  

Evaluation

Es wird eine sog. interne Evaluation bei allen direkt am Projekt Beteiligten durchgeführt werden. Zu diesem Zweck werden im Vorfeld durch Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte Fragebögen erstellt werden. Diese Fragebögen sollen vor, während (nach dem ersten Projektjahr) und nach Abschluss des Projektes durch die Projektschülerinnen und –schüler beantwortet werden. Hierdurch lassen sich die angestrebten Veränderungen im Bewusstsein der Beteiligten erkennen – es kann also der direkte Erfolg des Projektes bewertet werden – es lassen sich so aber auch die Methoden der Projektarbeit reflektieren, ggf. lassen sich als notwendig erachtete Veränderungen bereits während der Projektphase initiieren. Über diese interne Evaluation hinausgehend soll auch die Außenwirkung des Projektes beurteilt werden. Einerseits werden zu den Ausstellungen, die im Rahmen von „Tagen der offenen Tür“ geplant sind, den Besuchern Bewertungsbögen an die Hand gegeben. Andererseits werden Behördenvertreter regelmäßig angeschrieben, um sie über die Projektfortschritte zu informieren Zusammen mit der Zusendung der Informationen werden unsere Schüler die genanten Personen bitten, Stellungnahmen und Kommentare zu ihrer Arbeit zu formulieren. Davon werden Anregungen und Ideen für die weitere Arbeit erhofft. Der Erwerb rein kognitiver Elemente wird im Rahmen herkömmlicher Klassenarbeiten zu bewerten sein.     Verbreitung der Projektergebnisse im nahen und weiteren Umfeld  

Das wichtigste Verbreitungs- und Kommunikationsmedium wird naturgemäß das Internet darstellen. Einerseits stehen alle beteiligten Kollegen der Partnerschulen über die jeweilige Kontaktperson via e-Mail regelmäßig in Verbindung. Der Austausch von Informationen und die Planung der Kooperation erfolgt parallel dazu über eine Internet-Plattform, wodurch der Zugriff für alle Beteiligten sichergestellt werden kann. Es  werden für ‚Tage der offenen Tür’ Präsentationen (elektronische Methoden, Poster, Podiumsdiskussionen,…) erarbeitet, welche selbstverständlich nicht nur der lokalen Öffentlichkeit am Tag der offenen Tür zur Verfügung gestellt werden, sondern natürlich über die Internet-Plattform auch den Partnerschulen. Über die lokale Presse soll regelmäßig über Projektaktivitäten und Projektzwischenergebnisse informiert werden, ebenfalls werden lokale Behördenvertreter regelmäßig persönlich angeschrieben und informiert sowie zu Abschlussveranstaltungen von Projekttreffen eingeladen.  

Die Projektergebnisse sollen über die Projektphase hinaus in den Schulen eingesetzt werden. So kann z. B. ein mehrsprachige Leitfaden zur ökologischen  Untersuchung eines Fließgewässers im Unterricht nachfolgender Klassen verwendet werden, oder das Compendium H2O weiteren Schülergruppen zur Verfügung stehen, um die unten beschriebenen Erweiterungen des Lehrplanes im Sinne der interkulturellen Verständigung zu einem dauerhaften Bestandteil des Unterrichtes werden zu lassen. Jede Schule wird im Rahmen ihres jeweiligen „Tag der offenen Tür“ mit Hilfe von Plakaten, Filmen, Collagen, Power-Point-Präsentationen etc. über die Projektaktivitäten insgesamt und speziell ihre eigenen Aktivitäten die Schulöffentlichkeiten informieren. Presseartikel in den lokalen Medien, Schülerzeitungen und Homepages,  mit Berichten über die Inhalte und Ergebnisse der gemeinsamen Projekttreffen sowie der jeweiligen Einzelaktivitäten der Schulen.   



PDF Version

Aktuelles:

16.12.11 17:25

Reich mir Deine Hand

Der Marburger Flow präsentiert sein Video "Reich mir Deine Hand", welches beim Bandworkshop "Join...


05.12.11 22:05

Neue Energie für Marburger Schulen

Ein Holzhackschnitzel-Heizwerk und ein Blockheizkraftwerk liefern effiziente Wärme für zwei...


Kat: Presseberichte
04.12.11 23:12

Assitenten machen Ihren Abschluss

An der höheren Berufsfachschule der Adolf-Reichwein-Schule machten 62 junge Menschen nach...


Kat: Presseberichte