Status: Nicht angemeldet!!!

AllgemeinesSchulprogrammVerwaltungAktuellEuropäische_PartnerschaftenSchulformenBerufliches_GymnasiumFachoberschuleAssistenten (Höhere_Berufsfachschule)BerufsfachschuleBerufsgrundbildungsjahrBerufsvorbereitungProjekte in BVJ/EIBETretroller für den_KindergartenKooperation mit der_Käthe Kollwitz SchuleHerstellung von_Pc-Tischen Seifenkisten für_MarburgKindergarten-_sitzgarniturKindergarten-_sitzgarnitur 2StepperhalterDer Blues im BVJDer Kugel auf der SpurKnacken und RollenAnsichtssachePlatz nehmen!MedienkompetenzMuster, Muster und_doch (k)ein AuftragMopedprojekt BVBOProduktionschuleBerufsschuleBerufeNotebook-KlassenZertifizierungTechnologiefortbildungAbteilungsleiter und_FormulareUnterrichtsmaterialienSchulgemeindeFördervereinSchulische AktivitätenOrganisatorischesPartner und LinksKarriereportalGästebuchDefekter LinkLOGIN und LOGOUT

Suchen & Finden  
Datum: 04.02.12

Sie befinden sich hier:   / Schulformen   / Berufsvorbereitung   / Der Kugel auf der Spur   

Zu den Grundlagen im Umgang mit dem Werkstoff Holz gehört auch dieses schöne Projekt, gut geeignet als allererstes Lernobjekt in der Holzwerkstatt: Die Anfertigung eines LABYRINTH-KUGELSPIELS. Es geht hauptsächlich um das Kennenlernen der Eigenschaften des Werkstoffes Holz sowie um das Gefühl für die Handhabung von Bohr- und Schleifwerkzeug.

Zu Beginn der Projektarbeit erhalten die Teilnehmer/innen der Lerngruppe schon fertige Labyrinthspiele vom Kursleiter. Die erste Aufgabe ist es, herauszufinden, welche Wege die Kugel im Inneren des Holzes rollen kann, bis sie heraus kommt. Das erfordert etwas Geschick, gelingt aber nach einigen Versuchen  nach der „try and error“ Methode oder mit Strategie und Überlegung. Damit ist eine grundlegende Motivation für den nächsten Schritt vorhanden: eine Skizze anzufertigen, welche die Laufbahn der Kugel im Inneren des Holzes darstellt. Nach dieser Skizze folgt die erste Fachzeichnung mit Bemaßung. Wenn die Maße für das Holz und die Punkte für die Bohrungen festgelegt sind, beginnt der Prozess der Herstellung.

Zunächst wird ein Fichtebrett so zugeschnitten, dass die einzelnen Rohlinge für die Bohrarbeiten markiert werden können. Im nächsten Arbeitsschritt werden an der Ständerbohrmaschine die Bohrungen exakt auf Tiefe angebracht, das ist wohl der schwierigste Arbeitsschritt für die Jugendlichen. Hier setzt, nicht der Lehrer die Grenzen, sondern das Material. Einmal zu tief gebohrt und die ganze Arbeit muss an einem neuen Stück von vorn beginnen. Da kommt es auf Konzentration und Präzision an. Eben so lange, bis wirklich alles in Ordnung ist und die Kugel ihren Weg rollen kann. Das wird im nächsten Schritt überprüft, vorher werden die Bohrlöcher natürlich schön sauber gemacht.

Zwischenzeitlich sägen die Jugendlichen, die gerade nicht bohren können, die Dübelstücke (12 mm) für den Verschluss der Löcher zurecht. Wenn alle Bohrungen in Ordnung sind werden diese in vier der fünf Löcher eingeleimt. Dabei kommt es ebenfalls auf saubere Arbeit an, wenn zu viel Leim aufgebracht wird, kann die Kugel durch getrocknete Leimreste im Inneren eventuell nicht ganz durchrollen und bleibt stecken. Damit werden Fehler sehr unmittelbar erfahren und die Jugendlichen sind dann schnell einsichtig, weil das Spiel nicht funktioniert. Wir fertigen daher zu Beginn meist zwei Lernobjekte pro Schüler/in an. Die Bearbeitung der Oberfläche ist Thema der jetzt folgenden Arbeitsschritte. Zunächst wird das Holz in zwei Stufen fein geschliffen und die Kante bearbeitet (leichte Rundung), alternativ kann das auch an einer Oberfräse mit einem Anlaufring erfolgen. Anschließend kann mit wasserlöslicher Beize Farbe „ins Spiel“ gebracht werden oder die natürliche Maserung mit Öl und Wachs betont werden.

Wenn alle arbeiten gut ausgeführt werden, klappt das mit dem Rollen der Kugel. Je nach Interesse können dann weitere Spiele aus edleren Hölzern angefertigt werden (z.B. Kirsche, Nussbaum, Ahorn). Kugeln aus Halbedelsteinen (Tigerauge, Aventurin, Jaspis, Obsidian, Rosenquarz usw.) kosten etwa 2-4 Euro pro Stück und machen in Kombination mit edlem Holz und schöner Oberfläche ein Schmuckstück aus dem Lernobjekt.

Die Herstellung ist detailliert mit MS-Powerpoint dokumentiert (siehe auch dazu: „Medienkompetenz im BVJ“) und kann HIER als PDF-File herunter geladen werden.

Dieses Unterrichtsprojekt steht in Verbindung mit den Leitzielen des Schulprogramms der ARS, insbesondere mit Punkt 7. 

Schnittmodell
Skizzen
Anreissen
Risse zum Bohren
Präzise Bohren
Zuschnitt Dübel
Dübel verleimen
Dübel verleimen
Fräsen
Schleifen
Ölen
Fertiges Objekt


PDF Version

Aktuelles:

16.12.11 17:25

Reich mir Deine Hand

Der Marburger Flow präsentiert sein Video "Reich mir Deine Hand", welches beim Bandworkshop "Join...


05.12.11 22:05

Neue Energie für Marburger Schulen

Ein Holzhackschnitzel-Heizwerk und ein Blockheizkraftwerk liefern effiziente Wärme für zwei...


Kat: Presseberichte
04.12.11 23:12

Assitenten machen Ihren Abschluss

An der höheren Berufsfachschule der Adolf-Reichwein-Schule machten 62 junge Menschen nach...


Kat: Presseberichte