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Datum: 04.02.12

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Die Ausstellung „Goethes Faust – Verwandlungen eines Hexenmeisters“

Die Ausstellung beschäftigte sich damit, was aus der Puppenspielfabel des Dr. Faustus geworden ist. Sie zeigte, welchen Stoff Goethe als Grundlage seines wohl bekanntesten Werkes gedient hat und war gefüllt mit einer Menge von Bildern und anderen Exponaten von Goethes Zeitgenossen. Ein Höhepunkt der Ausstellung waren die originalen Prozessakten und die originale Mordwaffe (eine kleine Schere) aus einem Frankfurter Kindsmordprozess, den Goethe selbst miterlebt hat und der die Rolle des Gretchens geprägt hat. Diese Ausstellung fand vom 28. August bis zum 11. November 2007 im Goethehaus in Frankfurt statt. Wir hatten die Gelegenheit, diese an einem der letzten Tage zu besuchen.


Museum einmal anders: Eigene Erarbeitung der Führung:

Wir haben nicht an einer gewöhnlichen Führung teilgenommen, sondern an einem pädagogischen Begleitprogramm der Ausstellung. In einer etwa einstündigen Arbeitsphase konnten wir uns selbst zu einem Thema eine kleine Ausstellungsführung erarbeiten, die wir danach den anderen Schülern vorgestellt haben. Anhand der verschiedenen Exponate (von Bildern über Bücher bis zu anderen Gegenständen) stellten wir spezielle, für Goethes Faust interessante, Informationen zusammen. Die Themen dieser Arbeit waren:

1. Der historische Dr. Faustus
2. Die Legenden um Dr. Faustus
3. Die Laterna magica (ein Vorläufer des Diaprojektors)
4. Die Person Mephisto
5. Die Person Margarethe
6. Die Person Faust
7. Margarethe oder Gretchen???
8. Teufelsgestalten
9. Kindsmord im 19. Jahrhundert
10. Goethe und das Okkulte und Geheimnisvolle
11. Studien über die Magie


Unser Weg

Wir, der Deutsch-Leistungskurs Kiefer und der Grundkurs Haering, sind am 9. November 2007 morgens mit dem Zug nach Frankfurt gefahren. Nachdem auch die später Zugestiegenen im richtigen Waggon waren, hatten wir eine gute Stunde Zeit im Zug, die wir mit netten Konversationen, Kartenspielen oder mit ein wenig Schaf verbrachten. In Frankfurt sind wir von der Europäischen Zentralbank direkt zum Goethehaus gelaufen, um dort um 10 Uhr in die Ausstellung zu gelangen. Nach der Ausstellung konnten wir entweder zurück nach Marburg oder noch etwas Zeit in Frankfurt verbringen. 

Ein großes Gelächter entstand, als uns unsere Lehrer später erzählten, dass sie ihren Zug zurück verpasst hatten, dann in einen in der Fahrkarte nicht enthaltenen ICE eingestiegen sind und natürlich kontrolliert wurden. Jedoch hatten sie Glück: Nachdem sie sich als „dumme Le(hr)erkörper“ getarnt hatten, hat sie der Schaffner nur in Friedberg rausgeschmissen - die 40 Euro Strafe für jeden mussten sie nicht zahlen.



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