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Nach neun unterhaltsamen Stunden Fahrt erreichten wir Hechenmoos. Auspacken und dann auf die Piste war jetzt die Devise, obwohl klar war, dass an diesem Sonntagnachmittag niemand mehr Ski fahren würde, schafften wir - einige wenige "Auserwählte" - es doch noch auf die Piste. Doch das Ziel hieß nicht Resterhöhe, Jochberg oder Pass Thurn, sondern Sport Stüberl und war auch nur 50 Meter vom Hotel entfernt.
Am nächsten Morgen forderte der gesellige Abend seinen Tribut, der sich durch Müdigkeit und Konzentrationslosigkeit ausdrückte. Das bedeutete für die Anfänger, so wie mich, dass es keine Hoffnung gab die "skifahrerischen" Fähigkeiten an diesem Tag zu verbessern, stattdessen belustigte ich den "Pöbel" mit der einen oder anderen Einlage und stritt mich mit einem ähnlich "begabten" Fahrer um den Tagessieg für "die qualitativ und quantitativ bemerkenswertesten Stürze"; mein Gruß soll an dieser Stelle Sergej G. gelten.
Tag zwei: Nüchtern, ausgeschlafen und durch Übermut getrieben, stellten sich die ersten Lernerfolge ein. Ich konnte nun "schon" selbst bestimmen, in welche Richtung ich fuhr, somit konnte Sergej den "Funny-Loser"-Pokal eindeutig konkurrenzlos für sich beanspruchen, zumindest was unsere Gruppe anging, denn auch er konnte dem ungeschlagenen "Crash-König" (Thorsten G.) nicht das Wasser reichen.
Der Übungshang am dritten Tag ließ sich wesentlich einfacher handlen, als am zweiten Tag, der durch Tiefschneepassagen und Erdhügel genug Möglichkeiten zum "auf die Fresse legen" bot. Von dem einfachen Übungshang aus ließ sich ein kleines Teilstück einer roten Piste sehen. Zielsetzung war nun: Gut genug in den verbleibenden zwei Tagen zu werden, um ohne Sturz diesen Hang zu besiegen...
ob ich es gepackt habe, erfahrt ihr im nächsten Teil... to be continued
Montagmorgen, erster Tag. Ich wachte auf und es ging mir im "wahrsten Sinne des Wortes" beschissen. Fieber, Kopfschmerzen und definitiv nicht fähig aufzustehen, um das erste Mal in meinem Leben auf Skiern zu stehen. Also legte ich mich wieder schlafen und versuchte mich auszukurieren. Am nächsten Tag ging es mir dann zum Glück auch wieder ein bisschen besser, denn es war ziemlich langweilig alleine im Hotel zu bleiben. Wir fuhren also in das ca. 20 Kilometer südlich von Kitzbühel liegende Paß Thurn um dort auf die Piste zu gehen. Schnell hatte ich den verpassten Tag aufgeholt und ich stand relativ sicher auf den Beinen. Der Tag, sowie der darauf folgende Tag, verlief super und ich hatte viel Spaß, bis ich Mittwochmittag immer schlapper wurde. Nachdem wir dann ein Stück Piste gefahren waren, wurde mir plötzlich schwarz vor Augen und ich kippte um. Herr Werner half mir zum Glück auf und begleitete mich zur Seilbahn, an der ich mich erst einmal übergeben musste. Scheinbar hatte ich mich doch ein bisschen übernommen und konnte somit die beiden letzten Tage „in den Wind schießen“. Trotzdem hatte ich mit den anderen natürlich noch sehr viel Spaß, denn feiern lässt es sich in Kitzbühel schließlich zu jeder Zeit und bei jedem Befinden. von Eric Schemm
 - von Links: Heckmann, Eric, Meilinger, Unbekannt, Michi
Der zweite Tag Ski fahren. Optimales Wetter und die Anfängergruppe wurde nach einer kurzen lockeren Fahrt gleich auf eine rote Piste gejagt. Nach einigen lustigen Stürzen haben doch alle dieses Hindernis überwunden.
Nach diesem Stress hatten wir uns eine Pause auf der Moser-Alm verdient.
Danach wurde die rote Piste erneut mit allen Gruppen in „Angriff“ genommen. Diesmal klappte es aber um einiges besser. Ein kurzes Stück rote Piste und dann ging es auf den entspannenden Ziehweg. Jedoch wurde dieser aufgrund der schlechten Pistenverhältnisse einigen zum Verhängnis und es legten sich doch noch viele flach.
Total platt von diesem anstrengenden Tag, ging am Abend aber noch einiges und die Nacht war ziemlich kurz.
 - Herrliches Wetter
 - Schöne Aussicht
 - Liftausparken
 - Versuch gescheitert
Der heutige Tag begann ganz normal, um 8 Uhr Frühstück und um 9:30 fuhr der Skibus. Heute ging es dann zum Skigebiet mitten in Kitzbühel, zum Hahnenkamm und den benachbarten Strecken. Nachdem wir oben angekommen waren, teilten sich die Gruppen auf und fuhren separat los. Wir fuhren nun mit frischem Elan die neuen Pisten auf und ab bis es Mittagessen gab und wir in eine Berghütte zum Essen einkehrten. Mittlerweile wurde der Nebel immer dichter und die Sicht fiel deutlich unter 50 Meter. Bei diesen erschwerten Verhältnissen mussten wir sehr vorsichtig sein, denn andere Fahrer sah man so gut wie gar nicht. Die meisten Gruppen beschlossen nun mit der riesigen S3 Gondelbahn zum anderen Berg (Jochberg) zu fahren. Dort angekommen wurde die Sicht auch immer besser und das fahren machte wieder mächtig Spaß. Gegen vier Uhr sind wir dann wieder in unser schönes Hotel zurückgefahren. Gegen halb sieben gab es dann wie immer Abendessen, diesmal leckerer Kasseler-Braten mit Sauerkraut und Kartoffelbrei. Nach diesem guten Abendessen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und freuten uns schon auf den morgigen Tag.

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