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Datum: 04.02.12

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Europäische Union fördert Austausch mit Schweden.

Die Adolf-Reichwein-Schule arbeitet in einem zweiwöchigen Projekt mit dem schwedischen Jakobsberg-Gymnasium Järfälla bei Stockholm zusammen. Das Projekt wird getragen von dem europäischen Förderprogramm "SOKRATES". Der Rektor des schwedischen Gymnasiums Per Eklind, die Fachleiterin Katarina Sahlin und der Projektbetreuer Jan Persson sind zu Vorgesprächen nach Marburg gereist. Neben Direktor Herlein, nahmen auch Wilhelm Göbel, Jürgen Lederer als Vertreter der Adolf-Reichwein-Schule an dem Empfang im Rathaus teil. Oberbürgermeister Möller begrüßte die deutsch-schwedische Zusammenarbeit. Man müsse neue Wege gehen und neue Möglichkeiten ausprobieren, sagte er. Als gemeinsames Projekt sollen Schüler aus dem Fachbereich Datenverarbeitung der Adolf-Reichwein-Schule im September bei einem zweiwöchigen Aufenthalt in Schweden Webseiten erstellen. Die Internetseiten sollen in den Sprachen deutsch, schwedisch und englisch verfasst werden und über kulturelle und freizeitorientierte Möglichkeiten Järfälla und Marburg informieren. Das Endprodukt des Projektes soll in die Homepage der beiden Ausbildungszentren und die der Städte Marburg und Järfälla eingestellt werden. Die Austauschschüler sollen außerdem täglich eine Stunde Sprachunterricht erhalten. Die deutschen Auszubildenden werden Einblick in die schwedische Sprache erfahren und die schwedischen Auszubildenden werden Grundlagen der deutschen Sprache erlernen. Den Teilnehmern sollen während des Austauschprojektes neben der Sprache auch die kulturellen Gegebenheiten der jeweiligen Gastländer vermittelt werden. Direktor Herlein betonte, dass das Projekt nicht innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen werde könne. Es sei geplant die neuen Kommunikationswege über das Internet zu nutzen. Die Fortschritte des Projektes sollen jeweils per Email an die Projektpartner geschickt und Veränderungsvorschläge erörtert werden. Das Förderprogramm "SOKRATES" ist auf drei Jahre befristet. Innerhalb der Projektphase sind weitere Arbeitsgruppen geplant. Beispielsweise steht die Erarbeitung von Software, Photoarbeiten und ähnliches zur Diskussion, erklärte Herlein. Der Partnerschaftsvertrag zwischen den beiden Schulen wurde bereits im Februar diese Jahres in Järfälla unterzeichnet.



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